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Meine Erfahrungen mit Mobbing

In Love with Adam von Liam Erpenbach

Heute möchte ich mit euch über Mobbing reden. Anlass hierzu ist der Release zu „In Love with Adam“ dem Debütroman meines lieben Bloggerkollegen Liam.

Werbung : Heute möchte ich mit euch über ein noch wichtigeres Thema reden als ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte (Davor&Danach von Nicky Singh er) . Lets talk about Mobbing. Mein lieber Bloggerkollege hat seinen ersten Roman (ABSOLUTE LESEEMPFEHLUNG VON MIR) veröffentlicht, in dem er unter anderem typisches Mobbing thematisiert. (Hier kaufen) Ich gehe zunächst kurz auf das Buch ein und dann auf meine eigenen Erfahrung und zum Schluss thematisiere ich Mobbing in unserer Szene. Ja das kommt auch vor. Leider… (Mir hat vorhin einen Blick in eine YouTube Kommentarspalte gereicht.)

 

Sam hat seinen besten Freund auf tragische Weise verloren und schottet sich so immer mehr ab in eine Welt der Bücher. In der Schule gehen seine Mitschüler gegen ihn und ihm ist es egal, ob sie ihn seelisch oder körperlich verletzen. Hauptsache er fühlt sich dreckig, das ist deren größte Befriedigung.

 

Davon kann ich selbst persönlich leider ein Lied singen. Ich bin ziemlich merkwürdig und nicht gerade der Beste was soziale Interaktion angeht, in der Schule war ich stets bemüht, gute Noten zu schreiben und hatte außer Bücher und Schule nichts anderes im Kopf. Wir waren noch nie sehr reich, weswegen ich auch von einigen verspottet wurden. Ein Beispiel: damals waren alle wahnsinnig verrückt nach Hollister und ich hab mir dann ein Jahr nach dem Trend dann auch zwei Shirts im Sale gegönnt. (Ich trage auch heute keine Markenklamotten und hole meine Klamotten im C&A und sehr oft wenn Sale ist).

In meiner Schulzeit wurde auf dem Ganzen Schulhof ausgelacht. Leider war ich es gewohnt unbeliebt zu sein und schickaniert zu werden, immer wieder  suchte ich deswegen schon sehr früh einfach die Nähe von Erwachsenen. Ebenfalls im Kinderheim wurde ich gemobbt und von einem Mitbewohner geschlagen oder die Treppe runtergestoßen, da ich allgemein ein Tollpatsch war wurde es als Unfall getarnt.

Als Kind war immer froh, wenn ich  die Nase in ein Buch stecken konnte, das Schlimmste war in der vierten Klasse da haben mich bei einem Wandertag versucht Mitschüler aufs Gleis zu schubsen, sodass mich vielleicht ein Zug erwischt.

Der Zug kam zwei Minuten später und ich konnte mich hochhieven aufs Gleis und bekam den Ärger, da ich angeblich am Gleis rumgealbert  hätte. Schläge, Hänseleien und als der Buhmann dastehen, ich war es gewohnt und das meine komplette Kindheit.

Mir tut es weh zu sehen, wenn jemand bsp In Kommentarspalten gemobbt wird , denn Mobbing wurde mit Social Media schlimmer und gefährlicher.

Jeder kann anonym mobben und ein Opfer von Cybermobbing werden. Leider reicht es schon den falschen Leuten sein Vertrauen zu schenken .

Cybermobbing ist ein Stichwort, den Mobbing gibt es auch in unserer Bloggerwelt häufig was ich sehr schade finde. Sobald man jemand nicht, mag gibt’s öffentliche Mobbingbeiträge oder sogar Videos auf YouTube.

In den Kommentarspalten sammeln sich alle Hater. Hier handelt es sich nicht mehr um Kritik, sondern um Beleidigungen und allgemeiner Verhöhnung. Man sollte diese Menschen eigentlich versuchen zu ignorieren. Doch irgendwann wird es soviel und man redet sich ein die „absolute Scheiße“ wirklich zu sein.

Soweit darf es nicht kommen und genau das gilt es zu verhindern. Das ist ein Loch aus dem man nicht mehr rauskommt. Begegnet jedem ohne Vorurteil und steigt nicht auf blanke Hasstrains ein. Das wichtigste ist : denkt darüber nach wie es den Menschen geht, die ihr mit euren Worten verletzt.


Dieser Blog ist ein rein privat betriebener Blog, ich werde für keinerlei Beiträge bezahlt.  Euer Timo
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1 Comment

  • Reply Verena 4. Februar 2019 at 17:29

    Mobbing ist und leibt ein Thema, das selbst mir, als ehemaliges Mobbingopfer ans Herz geht.
    Es bricht mir noch Heute das Herz wenn ich sehe, lese oder höre das Mobbing weiter wächst und leider weiß man nicht immer was man tun kann.
    Ich hatte Glück das ich mich immer wie du in die Bücher flüchten konnte, irgendwann habe ich mir alles von der Seele geschrieben in Form von Aufsätzen, als die dann auch noch vorgelesen wurden und die meisten meiner Mobber Gott sei dank in meiner Klasse gingen und sie was zu sagen mussten, hörte es teilweise auf, ich kann und konnte zwar nicht alles verzeihen, aber es tat schon gut mal alles nieder zu schreiben.
    Mobbing sollte aufhören aber leider verstehen die meisten gar nicht was es seelisch, körperlich (psychisch und Physisch) mit einem macht was noch trauriger ist.
    Ich bin froh das du es mal kurz angesprochen hast und es nicht wie die meisten Todschweigst. Es sollte mehr geben die laut werden bei dem Thema.

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