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Timo

Rezensionen

PHILIP LAHM UND DAS SPIEL – EINE KRITIK AN SEINER MENSCHLICHKEIT

Heute erscheint das neue Buch von Philip Lahm. Mit großem Interesse habe ich mich letzte Woche an die Lektüre gemacht. Was das Thema Fußball angeht, ist der Mann allwissend und sehr besserwisserisch, kritisiert ehemalige Trainer, da sie keinen Plan von irgendwas haben. Was auch schon im letzten Buch der Fall war. Was das Thema Menschlichkeit angeht, ist Herr Lahm zu privilegiert.

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Timos Gedanken

Let’s talk about the bookscene

Die Buchszene. Ein bunter Ort an dem Autor*innen und Blogger*innen friedlich in Harmonie miteinander leben. Wäre es doch nur so.

In der letzten Zeit gab es einige Diskussionen, die mich ehrlich gesagt sprachlos gemacht haben. Es sind Diskussionen, die eigentlich unnötig sind.

Ich möchte heute mal zu einigen Punkten etwas sagen, was manchen natürlich nicht gefallen wird.

Zuerst beginnen wir mal so: Es gibt viele Menschen, die ihre Privilegien nicht erkennen können. Sie erkennen nicht, warum marginalisierte Gruppen immer laut werden müssen. Sie verurteilen, das marginalisierte Menschen sich beschweren. Kürzlich hat eine cis Autorin einen Roman zum Thema Transidentität veröffentlicht und hat daraufhin von einem trans Blogger Kritik bekommen auf Goodreads. Was macht besagte Autorin? Sie bezeichnet den Blogger als Hater und hetzt ihre Abonnent*innen auf ihn.

WTF. Anschließend redete sie sich aus dem ganzen raus. Eine ähnliche Diskussion gab es kürzlich mit einem jungen Verleger, der nicht auf Kritik von BIPOC Leser*innen hören wollte. So wenn man weiß, cis und hetero ist, dann ist man überaus privilegiert. Dann muss man einfach mal zuhören und versuchen diese Kritik zu bearbeiten. Wenn euch jemand betroffenes sagt, das er/sie/they eine Szene rassistisch findet, dann braucht ihr nicht eine Horde auf die Kritiker*innen hetzen. Das ist ein aktuelles Problem in der Buchszene, alle wollen Frieden in der rosaroten Bubble in der es sich am Besten nur um gehypte Bücher drehen soll. Wird mal von einer gehypten Autorin, ein Buch mit einem Hauch Repräsentation geschrieben…. dann wird gesagt “Ja das sind wichtige Themen über, die man reden muss.” Nur passiert das nie, denn wenn ein Own Voice Buch von nicht gehypten Autor*innen erscheint, wirds ignoriert.

Meist werden nur Geschichten von cis hetero Autor*innen gelesen, die meinen sie können das Thema schreiben. Leider können dies viele nicht und aus einem harmlosen Jugendbuch zum Thema Coming-Out wird ein widerlicher Soft Kinderporno. Da verstand dann eine Autorin die Welt nicht, als ihr Buch sogar von Amazon gesperrt wurde. Viele meinen hier immer, sie müssen alles auf der sexuellen Ebene darstellen und stellen es so dar, als hätten queere Menschen keine anderen Gedanken. Trotzdem gibt es auch heterosexuelle cis Autor*innen, die gefühlsvolle Romane über queere Personen schreiben können. Sie sollten das Buch allerdings nicht nur von Testlesern, sondern auch von Sensitive Readern vorher lesen lassen.

Ein Buch kann noch so sexistisch sein, noch sehr Vergewaltigung romantisieren… die Fans verteidigen es und gehen auf Kritiker*innen los. Leute Rezensionen sind immer die eigene Meinung. Rezensionen sind keine universal Rezension für alle. Rezensionen sollten frei von Hate sein. (Auch ich gelobe hier Besserung, da ich realisiert habe, was ich hier schon an Rezensionen rausgehauen habe. Autor*innen sollten nicht auf negativen Rezensionen verlinkt werden, das ist eine Sache des Respekts. Hörbuchsprecher*innen können nichts für ihre Stimme, mit der sie geboren sind. Ihr müsst hier nicht Dieter Bohlen spielen. Konzentriert euch bei einem Hörbuch auf den Text und wenn ihr bestimmte Sprecher*innen nicht mögt, meidet sie auch.

Rezensionen sollten schon Respekt beinhalten und nicht so aussehen.

“Die Autorin sollte lieber aufhören Bücher zu schreckliches Buch und schrecklicher schreibstill.”

Ich bin kein Fan von Tone Policing. Man hat auch mal Wut, aber etwas Respekt gegenüber Autor*innen sollte vorhanden sein.

Wir sind alle Menschen und wir machen Fehler, wenn man darauf hingewiesen wird sollte man diese einfach mal beherzigen. Zum Beispiel vergesse ich manchmal zu gendern. Ich ändere dies, sofort wenn ich darauf hingewiesen werde. Gendern ist eben eine Sache des Respektes. Hierzu hat die großartige Nina George dem Börsenblatt ein tolles Interview gegeben.

Wie ihr vielleicht merkt, versuche ich nicht nur er/sie zu verwenden, sondern they … dies ist auch eine Sache des Respekts gegenüber nichtbinären Menschen. Hier soll sich jede*r angesprochen fühlen.

Viele trans Menschen wollen JKR meiden. Warnt doch einfach vorher, wenn diese Frau angesprochen wird. Sie hat der Community erheblich Schaden angetan und spricht trans Frauen ihre Existenz ab. Viele ignorieren das und sagen “Ja das ist doch ihre Meinung”. Nein Transphobie ist keine Meinung. Ebenso wenig Homo-/Bi-/Queerphobie und Rassismus. Sobald marginalisierte Gruppen durch eure Meinung verletzt werden, endet an diesem Punkt die Meinungsfreiheit.

Mein Wunsch an die Buchszene: Nehmt die rosarote Brille ab und seht die Welt wie sie ist. Wir können sie bunt erstrahlen lassen, doch dafür müssen wir zusammenarbeiten.

Unterstützt beispielsweise den neuen queeren Buchclub auf Instagram.

https://www.instagram.com/daspinkesofa/

Unterstützt BIPOC Autor*innen und begleitet sie auf ihrem Weg, wie bspw Victoria Linnea.

Ebenso kann ich euch Yvonne empfehlen, die auf ihrem Kanal leider sehr viel Aufklärungsarbeit leisten muss. Es ist nicht die Aufgabe von diesen Blogger*innen und Autor*innen euch aufzuklären und dennoch tun sie es.

https://www.instagram.com/bookish.yvonne/

https://www.instagram.com/martin.gancarczyk/

Und es gibt viel mehr Beispiele. Öffnet die Augen in der Bubble.

Timos Gedanken

Der große PR Skandal des Loewe Verlag

CN: Sexuller Missbrauch

Dylan Farrows Debütroman Hush wird im Februar im Loewe Verlag erscheinen. Leider hat der Verlag ein widerliches Marketingkonzept

Loewe bewirbt das Buch groß mit dem Adoptivvater der Autorin, der absolut nichts mit dem Buch zu tun hat. Er hat seine Adoptivtochter damals mutmaßlich vergewaltigt und die Autorin nennt ihn nirgends mit dem Namen. In Amerika wird dieses Buch als Feministisches Fantasyhighlight der MeTooÄra bezeichnet und hierzulande “HUSH- VERBOTENE WORTE- FANTASYROMAN VON DER ADOPTIVTOCHTER VON WOODY ALLEN”.

Hierdurch wurde ich durch Pierre Petermichl darauf aufmerksam und habe seine Instagramstory geteilt.

Am nächsten Tag erreichte uns kein Statement vom Verlag. Sie schwiegen, darum versuchten einige Leser und Ich über Kommentare unter Posts des Verlags auf uns aufmerksam zu machen. Dies nervte Loewe und der Verlag schickte an alle folgendes Statement.

STATEMENT NR 1 LOEWE VERLAG

Hallo Timo,

vielen Dank, dass du mit uns geteilt hast, wie der amerikanische Verlag „Hush – Verbotene Worte“ vermarktet hat und danke auch für deine Kommentare unter unseren Instagram-Posts zu „Jim hat keinen Bock“ und „Water Rising – Flucht in die Tiefe“.

Da es in den Beiträgen nicht um „Hush – Verbotene Worte“ geht und die aktuelle Diskussion um unsere „Hush“-Marketing-Kampagne nichts mit „Jim hat keinen Bock“ und „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ zu tun hat, finden wir deine Kommentare an diesen Stellen etwas deplatziert und irreführend für Leser*innen, die eigentlich etwas über „Jim“ und „Water Rising“ erfahren möchten.

Deshalb möchten wir dich um Erlaubnis bitten, deine Kommentare unter den beiden Beiträgen zu löschen. Wäre das in Ordnung für dich?

Gerne möchten wir dir aber direkt in dieser Nachricht erklären, was wir uns bei unserer Marketing-Kampagne gedacht haben.

Unser Anliegen als Verlag ist es, „Hush – Verbotene Worte“ zwischen tausenden von Neuerscheinungen auffindbar zu machen, damit Dylan Farrow auch im deutschsprachigen Raum mit ihrem aufsehenerregenden Debütroman möglichst viele Leser*innen begeistern kann. Um dies zu erreichen, haben wir den bekannten Adoptivvater in den Untertitel aufgenommen, da die Autorin außerhalb der USA kaum jemand kennt.
Das bedeutet nicht, dass wir Gewalt in jedweder Form tolerieren oder eine Stellung beziehen. Es handelt sich lediglich um Suchmaschinenoptimierung, die für Verlage heutzutage unabdingbar ist. Zu den Vorwürfen Dylan Farrows gegenüber Woody Allen wollen und können wir uns nicht positionieren, über den Fall müssen andere Institutionen entscheiden.

Viele Grüße
Carolin aus dem Loewe Online-Team

Also Loewe wollte die Kommentare löschen und hat sich offensichtlich nicht mit dem amerikanischen Marketing beschäftigt und will sich nicht positionieren. Ebenso beharren sie auf SEO Marketing, weil die Autorin ja unbekannt sei. Himmel das ist eine unbekannte Autorin, dann bringt sie eben der deutschen Leserschaft näher. Dies ist simpel. Ich habe in meiner Instagramstory Step-by-Step ein Konzept aufgebaut.

https://www.instagram.com/stories/highlights/17908725712621500/

Währenddessen habe ich zusätzlich den Originalverlag über die Marketingagentur alarmieren lassen. Hier wurde ganz bewusst das Wort alarmieren gewählt, bei in Amerika Woody Allen bei der Buchpromo nicht genannt wird.

Nun übten immer mehr Blogger*innen Druck auf Loewe auf und auf allen Plattformen, bekommt Loewe die Wut von Lesern zu spüren.

Auf Twitter zum Beispiel hier:

Nun folgte heute Morgen ein zweites Statement, welches ich mit euch teile.

LOEWE VERLAG – STATEMENT NR.2

Guten Morgen Timo,wir haben ein neues Statement erarbeitet, das ich dir nun gerne ebenfalls schicken möchte.———-Bei Dylan Farrows Debüt HUSH – VERBOTENE WORTE handelt es sich um einen hochspannenden und mit literarischer Finesse verfassten Fantasyroman. Die in HUSH erzählte Geschichte kann darüber hinaus als Beitrag zur #MeToo-Debatte gelesen werden und leistet auch einen wertvollen Beitrag zu den Diskussionen über hochaktuelle Themen wie Fake News und (politische) Meinungsmache.

Bereits seit Anfang der 90er Jahre tobt in der Familie Allen/Farrow ein Kampf um die öffentliche Meinung. Dylan Farrow, die Adoptivtochter des Regisseurs Woody Allen und der Schauspielerin Mia Farrow, wirft ihrem Adoptivvater vor, sie im Kindesalter sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe wurden 1993 von Mia Farrow und im Zuge der #MeToo-Bewegung 2018 erstmals von Dylan Farrow selbst an die Öffentlichkeit getragen. Woody Allen wies die Vorwürfe jeweils umgehend zurück und machte seinerseits Vorwürfe gegen Mia Farrow laut. Zwei intensive Ermittlungen sprachen Allen 1993 vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs frei. Wir können und wollen hierzu aber keine Partei ergreifen.Dylan Farrow sagte über die letztes Jahr veröffentlichte Woody Allen Autobiographie, sie sei „persönlich zutiefst erschüttert“. Ihr Debütroman kann also gar nicht losgelöst von der #MeToo-Debatte, Themen wie Fake News und der Person Woody Allen gesehen werden. Denn, wie die Autorin in einer Anmerkung am Ende von HUSH bekannt gibt, hatten ihre eigenen Erlebnisse ganz wesentlichen Einfluss auf das Werk. Farrow schreibt:„In meiner Kindheit und Jugend war die Welt der Bücher für mich ein Rückzugsort, während meine Familie von einem mächtigen Menschen bedrängt wurde, der entschlossen war, unser Leben und unsere Glaubwürdigkeit zu zerstören. Mithilfe eines gewaltigen verbalen Feldzugs, gestützt lediglich durch dubiose juristische Dokumente, wurde einer ganzen Generation eine Lüge aufgetischt.Heute wird eine solche Situation von der Öffentlichkeit viel bewusster wahrgenommen. Trotzdem leben wir in einer Welt, die durch rasante, fast infektiöse Ausbreitung von Nachrichten – wahren wie falschen – bestimmt wird, einer Welt, in der immer noch Opfern mit Misstrauen begegnet wird und jenen eine Plattform geboten wird, die Lügen, Hass und Angst verbreiten. […]Hush ist eine Geschichte darüber, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und einen Sinn für Gerechtigkeit in einem Umfeld zu bewahren, in dem es leicht ist – fast schon normal –, jemanden zu manipulieren und zu täuschen. […]Es ist eine Geschichte über die Macht der Worte und der Wahrheit.Als Schriftsteller haben wir die Aufgabe, die Geschichten unserer Fantasie Wirklichkeit werden zu lassen […]. Aber unsere Geschichten spiegeln nicht nur unsere eigenen Hoffnungen, Ängste und Stolpersteine wider – für viele sind sie eine Erinnerung an die Erfahrungen, die sie gemacht haben. Ich hoffe, dass diese Geschichte den Weg bereiten wird für viele andere Wahrheiten, die ans Licht kommen müssen.“Diese Einordnung der Autorin hat im Loewe Verlag die Auffassung reifen lassen, diesen Roman nicht nur eingefleischten Fantasy-Fans, sondern zudem einem breiten Publikum näher zu bringen, das sich im Zuge der #MeToo-Debatte um die Persönlichkeiten Dylan Farrow, Mia Farrow und Woody Allen eine eigene Meinung bilden möchte.Insofern hielten wir den Hinweis auf den familiären Hintergrund der Autorin im Untertitel von HUSH für einen wichtigen Aspekt, der zum Werk Dylan Farrows dazu gehört und untrennbar damit verbunden ist. Die aktuelle Empörung darüber hat uns also sehr überrascht. Dennoch haben wir die Kritik sorgsam berücksichtigt und werden hier kurzfristig nachbessern. Wir bedanken uns, dass so viele an uns herangetreten sind.———-Viele Grüße und noch einen schönen Tag

Carolin aus dem Loewe Online-Team”

Der Verlag scheint hier Problematik immer noch nicht verstanden zu haben und wundert sich über die Empörung. Gleichzeitig erwähnt Dylan Farrow ihren Adoptivvater nur als mächtigen Mann im Nachwort, aber nicht als Adoptivvater. Sie distanziert sich von ihm somit und so war auch das Marketing in Amerika. Auf der Originalausgabe steht der Name der Autorin und kein Name, der nicht darauf gehört. Es ist respektlos gegenüber der Autorin, was der Verlag hier abzieht. Das hat jeder dem Verlag gesagt. Nein, sie wollen es aber nicht verstehen.

Für mich ist der Verlag damit gestorben. Dylan Farrows Werk sollte als IHR Buch betrachtet werden und ihr Name soll als erstes genannt werden und kein anderer. Und mit dieser Aussage “Zwei intensive Ermittlungen sprachen Allen 1993 vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs frei” stellt sich Loewe auf die Seite von Woody Allen und stellt sich gegen die eigene Autorin. Ich hoffe sehr, das der Originalverlag hier schnell tätig wird und Loewe die Lizenz für Hush entzieht. Denn das hier hat die Autorin nicht verdient. Der Verlag will keine Partei ergreifen, hat es aber längst getan. Den Opfern wird alles abgesprochen. Aber im Tater promoten ist Loewe aktuell ganz groß, wie die Veröffentlichung von Birthday beweist.

Als Leser habe ich keine Lust mehr den Verlag finanziell zu unterstützen. Ich hoffe die Autor*innen des Verlags werden sich erheben und das nicht akzeptieren.

Hush habe ich bereits im Englischen angelesen und wer kann, sollte zur Unterstützung der Autorin die Originalausgabe kaufen. Alternativ das deutsche Hörbuch, da Audible es schafft die Autorin, als eigenständige Person zu behandeln.

https://us.macmillan.com/books/9781250235909

Ihr versteht das ganze nicht? Nun versetzt euch mal in diese Situation.

Angenommen du würdest vergewaltigt werden und ein Buch schreiben. Dein Vergewaltiger wird mit deinem Buch immer in einem Zug genannt und er hat nichts mit dem Buch zu tun – Wie würde sich das für dich anfühlen?

Hier könnt ihr euch auch nochmal das Fazit von Pierre Petermichl anschauen. Ich kann dies so auch unterschreiben.

Meine Woche

EINE WOCHE AUS CHAOS, PECH UND KATASTROPHEN

Heute gibt es einfach einen kleinen Erfahrungsbericht.

Fangen wir einmal mit dem Chaos an. Meine Woche lief schon die ganze Zeit nicht rund. Aktuell fiebere ich sehnsüchtig meinem Buchrelease entgegen. Es ist in Auftrag gegeben, aber es ist noch nicht freigeschalten von Books on Demand. Das frustet mich wirklich und wirft meine gesamte Planung durcheinander und meine Planung ist für mich fundamental.

Ich habe keine Ahnung wie ich den Release weiter organisiere, weil das Buch noch nicht verfügbar ist. Am eigentlichen Releasetag dachte ich:”Es schneit – heute wird ein toller Tag.” Fehlanzeige: Mein Schuh hat sich förmlich materialisiert. Die Sohle hat sich vom Fußbett gelöst und das Fußbett hat sich innerlich aufgelöst. So stand ich förmlich direkt im Schnell. Geiles Gefühl mit nackten Füßen bei Minus Drei Grad förmlich im Schnee zu schreiben. Nach der Arbeit war dann ein Schuhkauf nötig.

Gestern habe ich dann einen bescheuerten Fehler gemacht. Darüber rede ich einfach nicht. Heute habe ich verschlafen und bin ohne Frühstück aus dem Haus. Yeah Schultag also wollte ich noch einen Kaffee. Normalerweise habe ich an einem größeren Bahnhof so zehn Minuten Umsteigezeit. Ich renne vom Gleis rein in die Bahnhofshalle, sehe einen Schulranzen nicht und fliege erstmal voll hin. Seitdem humple ich durch den Tag, weil ich vermutlich eine Zerrung im Unterschenkelbereich habe. In der Schule habe ich dann gemerkt, das mir bei dem Sturz ein Block aus meiner Tasche geflogen ist, was ich nicht bemerkt habe. Nun fehlen mir meine Lernzettel. Meine bestellte Buchbox, auf die ich mich nach diesem Scheißtag gefreut habe …. verspätet sich natürlich und der Tag ist noch nicht vorbei. Den restlichen Tag steht Lernen an, da ich morgen eine Arbeit in BWL schreibe.

Kann die Woche bitte einfach rum sein. Zum Thema Lesen: Ich habe eine außergewöhnliche Novität durchgesuchtet, die allerdings erst in ein paar Tagen erscheint. Meine Zuglektüre, ist das neue Buch von Benedict Wells.

Hoffentlich komme ich am Wocheende zum Schreiben

Das ist meine bisherige Woche. Voll von Chaos und Katastrophen?

Wie war eure Woche?

Alles Liebe

Euer Timo

Robyn Skye

ILLUSION – ROBYN SKYE

Heute möchte ich mit euch über Illusion von Robyn Skye reden. Und oh. Robyn bin Ich btw. In letzter Zeit war es hier mal wieder ruhiger. Ich habe in den letzten Monaten ein Büchlein geschrieben und es erscheint am 01.12.2020 via BoD. Es ist wie auch schon Bunte graue Welt ein Charityprojekt.

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Buchgenre, Thematisch

Young Adult, New Adult, Romance und Erotik – Alles das Gleiche?

Aktuell tobt wieder eine Debatte ums Genre New Adult über Bookstagram. Es gibt Autor*innen, die sich darüber aufregen, dass die Bücher im Buchhandel häufig in der Erotikecke in der Buchhandlung landen oder gar als “skandalös” betitelt werden. Andere wiederum regen sich darüber auf, dass sie nicht immer dasselbe schreiben sollten und sich voneinander abheben sollten. Das Genre New Adult bietet ebenso wie Young Adult sehr viele Möglichkeiten, die man auch nutzen kann. Viele sind allerdings nicht in der Lage die zwei Genre zu trennen und bezeichnen alles was Liebesroman und nicht Jugendbuch ist, als New Adult.

Das ist falsch. Auch hier gibt es Grenzen und eben nicht nur New Adult Liebesroman. Es gibt auch New Adult Fantasy (Crescent City (weswegen es auch bei dtv junior falsch ist und zu dtv bold ins Programm müsste) bspw), New Adult Thriller usw. Es gibt im englischsprachigen Raum eine simple Trennung. Young Adult behandelt erste Erfahrungen in Dingen wie Liebe, Sex, während New Adult sich mit den Themengebieten Colleges, erste eigene Wohnung , Erster Job. Man kann New Adult nicht mit Büchern wie 50 Shades of Grey gleichsetzen oder After.

Denn man muss auch hier zwischen New Adult und Erotik unterscheiden. Im New Adult steht die Erotik nicht im Vordergrund, bei Erotik könnt ihr mit intensiven Sexszenen alle 10-20 Seiten rechnen. Trotzdem gibt es im New Adult mehr Möglichkeiten wie “Junge Frau, will ein neues Leben fern von ihrer Heimat Literatur studieren. An der Uni begegnet sie einem Typen, der sie wie Mist behandelt um sein dunkles Geheimnis zu hüten” Man kann auch mal Theman wie Ausbildung behandeln. aber man kann auch Themen wie Rassismus, Diversität in die Handlung einbauen. Spoiler da manche meinen sobald Schwule drinne vorkommen ist es Gay Romance – Nein Schwule warden auch mit 18 erwachsen, mysteriöserweise wie andere Menschen.

Das erste Beispiel für einen New Adult Roman der etwas neues probiert hat wäre hier Someone New von Laura Kneidl. Nun kommen wir zum zweiten Problem. Viele verwechseln Romance und New Adult.

Romance ist der englische Begriff, für Romantische Liebesgeschichten (Ich habe eine sehr große Abneigung gegen den Begriff Frauenroman), hier sind die Protagonisten meist 25 Jahre und älter. Haben schon Lebenserfahrung und ja auch in diesem Alter kann kann man sich noch verlieben. Das Leben schreibt sehr viele Geschichten und die kann man auch erzählen.

Leider scheinen das die deutschen New Adult Autoren nicht zu wollen, den laut Autorin A “Es gibt auch Menschen, die immer wieder gerne dasselbe lesen, sonst würde es sicht nicht verkaufen”.


Beispiele für New Adult Autoren: Laura Kneidl, Bianca Iosivoni, u.w
Beispiele für Romanceautoren: Kira Mohn, Michele Schrenk, Colleen Hoover, Kelly Moran, u.w
Beispiele für Young Adult Autoren: Adrianan Popescu, David Levithan, John Green, Kelly Oram, Becky Albertalli, Saba Tahir, u.w
Beispiele für Erotikautoren: E.L James, Meredith Wild, Blanka Lipinska, Anna Todd; Geneva Lee,

Rezensionen

THE AGE OF DARKNESS – LOHNENSWERTER AUFTAKT?

Bei cbj ist der Auftakt der Age of Darkness – Reihe erschienen. Im englischsprachigen Sprach fiel sie Autorin vor allem bei #publishingpaidme auf.

Die Autorin bekam pro Buch 330.000$ (ca.294 000€)Vorschuss.

Mit den allerhöchsten Erwartungen bin ich in die Geschichte eingetaucht. Lohnt sich der Auftakt von Katy Rose Pool?

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