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[FILMREZENSION] Pokémon – Der Film DU BIST DRAN



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Allgemeine Fakten zum Film: 

Von Kunihiko Yuyama

Mit Unshô Ishizuka, Rica Matsumoto, Ikue Ôtani mehr
Genres: Animation, Familie
Produktionsland: Japan
Länge: 1h 50Minuten (beinhaltet zwei unveröffentlichte Folgen zu Pokémon Generationen)
Worum geht es im Film?

Sobald ein Trainer das zehnte Lebensjahr erreicht hat, hat er die Chance auf eine Reise zu gehen. So auch der junge Ash Ketchum, der in der Nacht zuvor nur noch von seiner Reise träumt. Da er im Schlaf seinen Wecker als Pokeball missbraucht, knallt dieser gegen die Wand und Ash verschläft. Die bekannte Situation aus dem Pokémon Anime (Staffel 01, Folge 1) Normalerweise kann ein Trainer aus den drei Pokemon  Bisasam, Glumanda oder Shiggy auswählen, doch da Ash zu spät ist, gibt ihm Professor Eich ein Pikachu. Das besondere an Pikachu ist, es will nicht in seinen Pokeball gehen. Es folgt die wohl bekannteste Szene und dann wechselt der Handlungsstrang und wird komplett neu. Normalerweise sieht Ash das Pokemon Ho-Oh am Himmel, aber es fällt keine Feder. Danach wird erklärt, wie das starke Band zwischen ihm und Pikachu entstand.
 Ho-Ohs Feder auch Buntschwinge genannt spielt eine zentrale Rolle im Film. In einem Pokemon Center wird er von seiner Mutter angeschrien via Videogespräch, dass er sich viel zu wenig meldet, eben was typisch für eine Mutter ist. Das bekommen reinzufällig Konstantin und Verena mit. Danach stürmt ein Trainer ins Pokemon-Center mit einem verletzten Aquana und übergibt es Schwester Joy um es heilen zu lassen. Der Trainer berichtet, dass er von einem wilden Entei, einem seltenen legendären Pokemon angegriffen wurde. Und ab hier wird es dann wahnsinnig interessant. Entei ist ein wahnsinnig starkes Pokemon wie wollen die jungen Trainer mit ihm fertig werden. Nach dem Kampf gegen Entei und einem aufgebrachten Onix gibt es eine weitere Anlehung an den Anime und zwar an Folge 6 „Glumanda in Nöten“. Ash findet ein wildes Glumanda, das im Regen ausgesetzt wurde. Er versucht unter allen Umständen das Glumanda zu retten. Dieses Glumanda wird noch wichtig für den Film. Sie flüchten in einer Höhle um es zu zu wärmen. In der Höhle schläft ebenfalls Entei und wärmt wilde Pokemon und kümmert sich um sie. Am nächsten Morgen geht es Glumanda besser und Entei verschwunden. Sie begegnen Glumandas Trainer Axel,  der es aber freigelassen hat da es offenbar zu schwach in seinen Augen ist. Glumanda beschließt wie auch im Anime dann sich Ash anzuschließen.
Hier sei gesagt das sich die Wege zwischen Ash und Axel bald darauf wieder kreuzen. Doch hier taucht das mysteriöse Pokémon Marshadow auf und „verdunkelt“ Ashs Gedanken, er gibt seinen Pokemon die Schuld als er verliert und läuft weg. Im Zorn verletzt er schließlich auch seinen treuen Freund Pikachu verbal. Welcher Zusammenhang zwischen Marshadow und Ash sieht man am Besten selbst. Wird Ash es schaffen und Ho-oh erneut zu treffen?

Artwork zum Kinofilm
Vorne: Ash(Auf seiner Schulter Pikachu), Marshadow, Konstantin( von links)
Hinten: Verena (in ihrem Arm Plinfa), Konstantins Lucario

Meiner Meinung nach bietet der Film wahnsinnig viel potenzial, das komplett genutzt wurde. Auch die Idee, das ganze für Neulinge auf den ersten Folgen des Anime basieren zu lassen fand ich interessant. Genial fand ich allerdings vor allem das Konzept der Buntschwinge und die Heimatorte und Hintergründe seiner Begleiter, die sich erahnen lassen. Man wird ersteinmal in gewohnte Situationen geworfen und dann driftet die Handlung in eine ungeahnte Richtung. Was jetzt nicht unbedingt nötig gewesen wäre, war die Tollpatschigkeit von Ash. Selbst ein zehn Jähriger Junge schafft es nicht vier mal am Tag die Treppe herunter zu stürzen. Die alten szenen wurden neu gezeichnet, so hatte man ein Feeling, das der Siebten Generation durchaus entspricht. Axel hatte unter anderem das Feuerpokemon Fuegro, dieses wurde klar als sehr starkes Pokemon dargestellt. Zum Inhalt kann man sagen, dass es nie langweilige Momente gab, aber ein paar unnötige und das wäre der Auftritt von Team Rocket, die mit ihrem gewohnten „Schuss in den Ofen“ verschwinden ohne von den Helden überhaupt bemerkt zu werden. Das besondere ist dass der Film sehr emotional ist. Freundschaft ist das Hauptthema des Films. Es reicht nicht nur Pokemon zu trainieren, man muss sie wie einen Freund behandeln. Diese Message ist enorm wichtig. So unterscheiden sich der ehrgeizige Trainer Axel und Ash, man kann sagen. 
Dieser Film ist nicht nur für Pokemon Fans sondern auch für die, die es noch werden wollen. Er unterscheidet sich grundlegend von den anderen Filmen, denn diese kommen an dieses Meisterwerk aus der Pokemonwelt nicht dran. Ich vergebe die volle Punktzahl!