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Das Buch der gelöschten Wörter – 1 | Rezension

Heute möchte ich euch meine Meinung zum Fantasydebüt von Mary E. Garner verraten.

Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst nicht meine persönliche Meinung.
Preis14,00€ Paperback
EAN9783404179800
Seiten413 Seiten
VeröffentlichtApril 2020
VerlagLübbe

  Nichts ist für die Londonerin Hope Turner schöner, als sich in die Bücher ihrer Lieblingsautorin Jane Austen zu träumen. Denn ihr eigenes Leben ist alles andere als spannend und romantisch. Das ändert sich, als sie sich eines Tages in die Buchhandlung Mrs. Gateway’s Fine Books verirrt und dort einem mysteriösen Gentleman begegnet. Der attraktive Fremde geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Doch da ist auch der grimmige und unnahbare Rufus Walker, der sie regelrecht zu verfolgen scheint. Bis er ihr schließlich Unglaubliches offenbart: Der Buchladen ist das einzige Portal in die Welt der Bücher, in der die Romanfiguren ein Eigenleben führen. Doch diese Welt ist in Gefahr …

Quelle: Verlag

 

M E I N E   M E I N U N G 

 Die Geschichte handelt von Hope Turner. Sie arbeitet bei einer Datingagentur und gibt sich immer wieder als eine andere Person aus und chattet so mit unterschiedlichen Singlemännern.

Eines Tages begegnet sie scheinbar ihrem Seelenverwandten Rufus und zum Schock von allen scheint dieser sie zu kennen. Denn eines Tages taucht dieses vor ihrer Tür auf und erläutert ihr, das sie eine besondere Gabe habe. Sie kann das Buch der gelöschten Wörter bearbeiten.

Unsere Heldin lernt den Bund kennen und wird von M eingeführt in eine Welt voller Buchcharaktere. Doch jemand versucht den Bund zu attackieren.

Hope muss klaren Kopf bewahren, doch vor allem das keine in der echten Welt von ihrer Begabung wissen. Schon gar nicht ihre Mutter, die an Demenz erkrankt ist. Wenn ich dieses Buch, in einem Satz beschreiben müsste dann „Buchspringer“ oder „Book Elements“ in Erwachsen und mit subtiler Diversity. Die Geschichte bietet absoluten Wohlfühlflair. Unter anderem werden Fans der klassischen Literatur voll auf ihre Kosten kommen.

Wir tauchten in die Welten von Jane Austen ein , lernen Ritter Lancelot kennen und sprechen mit der süßen Lassie. Die Charaktere sind allesamt herzlich und sympathisch, man will am liebsten selbst zum Bund.

Der Stil von Mary E. Garner ist leicht aber noch ausbaufähig. Dies ist eine Geschichte, in der man trotzdem  einfach versinken kann. Zwischen manchen Charakteren kann man eine Liebesgeschichte vermuten, aber keine wirklich im Fokus der Handlung.

Wir werden hier Stück für Stück in die Welt eingeführt und lernen wie Hope immer wieder Stück für Stück etwas Neues. Hier wird man nicht mit Infos zugebombt, das hat mir sehr gut gefallen. Stets überrascht Garner einer mit etwas Neuem oder kleinen Twists.

In der zweiten Hälfte gelingt es ihr konstant die Spannung zu halten und spätesten in dieser Hälfte, will man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Grundidee liefert deutlich mehr Potenzial und ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung. Vielleicht bietet dieses etwas mehr Tempo.

Wir haben zwar eine etwas naive Protagonistin in den 40ern, aber um ehrlich zu sein. Ich wäre genauso beeindruckt von den Buchcharakteren und vor allem bin ich von der Idee begeistert, wie negative Geschichten entstehen.

Für uns Bibliophile Menschen ist dieser Roman einfach ein Muss. Schöne leichte Kost um Zwischendurch anderer Buchwelten zu besuchen.

 


Dieser Blog ist ein rein privat betriebener Blog, ich werde für keinerlei Beiträge bezahlt.  Euer Timo
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