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Timo

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Bird & Sword von Amy Harmon | Rezension



vERLAG: LYX

FORMAT: PAPERBACK
GENRE: ROMANTISCHE FANTASY
398 SEITEN
BEWERTUNG: 4 / 5 DIAMANTEN
ISBN: 978-3-7363-0548-9
ERSTERSCHEINUNG: 26.10.2017


Ein Mädchen ohne Stimme. 

Ein König in Ketten. 
Ein Fluch, der sie vereint. 

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann – 
Wow ich bin zwar nicht zu 100% von Bird&Sword begeistert aber es ist großartig. Es geht um die junge Lark, die nicht in der Lage ist zu sprechen. Ihre Mutter tat dies kurz bevor sie hingerichtet wurde. In der Welt existieren Begabte , die eine magische Gabe besitzen, doch diese werden verfolgt. So wird auch Lark eines Tages von König Tiras verschleppt. 
Tiras hält Lark gefangen, doch er verbirgt ein Geheimnis.
Lark ist wirklich eine sehr interessante Protagonisten, sie kann nicht sprechen aber ihre Gedanken, da man das Buch zum Großteil aus ihrer Sicht liest gigantisch. Manchmal waren ihre Gedankengänge leicht naiv muss ich zugeben. Sodass ich ihren Handlungen nicht folgen konnte. Trotzdem war ich fasziniert von ihr. Also gelang der Einstieg recht schnell, man kam gut in die Geschichte und war dann gefangen und wollte nicht mehr aufhören. Ich habe das Buch nach einer langen Leseflaute förmlich durchgesuchtet. Tiras mochte ich einfach gar nicht, er war mir die ganze Zeit unsympathisch und so konnte ich auch nicht verstehen warum Lark nur von ihm schwärmt. Somit die komplette Liebesgeschichte. Seine Art macht es nicht leicht ihn zu mögen. Aber davon muss sich glaube ich jeder selbst ein Bild machen. Den Troll Boohjoni fand ich sehr sympathisch und ganz ehrlich mein Lieblingscharakter in der Geschichte. 
Die Geschichte ist sehr komplex und man muss auf jedenfall mit dem Schreibstil klar kommen. Denn dieser ist nicht jedermanns Geschmack. Sehr poetisch und bildhaft wird man durch das Buch geführt. Hier ist eine Grundidee vorhanden die sehr viel Potenzial hat und leider wird dieses nicht ganz ausgeschöpft. Man hätte hier viel mehr ausbauen können. Mit diesem Stil einfach mehr beschreiben. Amy Harmon kann schreiben, das hat sie schon oft bewiesen und ich muss sagen, dass ich ihren Ausflug ins Fantasy sehr genossen habe. Allerdings fehlte mir an manchen Stellen ein bisschen die Spannung, da es mit Game of Thrones von einigen verglichen wurde. Dieser erste Band macht wahnsinnig Lust auf die Fortsetzung in der es von Kjell geht. Es ist noch Luft nach oben, aber ein solider ein Reihenstart.Aber trotzdem habe ich es in einem Zug durchgelesen.
Solider Reihenstart mit ein paar Schwächen, die aber durch einen fantastischen Schreibstil fast ausgeglichen werden.
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[ABGEBROCHEN] Paper Passion von Erin Watt | Rezension

  • Spieldauer: 9 Stunden und 35 Minuten
  • Format: Hörbuch
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Erscheinungsdatum: 2. November 2017
  • Sprecher: Moritz Pliquet
Wild, wilder, Easton Royal. Der drittälteste der fünf attraktiven Bad-Boy-Brüder ist nicht leicht zu bändigen. Und seine düstere Familiengeschichte hat bei ihm besonders tiefe Spuren hinterlassen: Er trinkt und feiert zu viel, lässt gerne seine Muskeln spielen und jagt jede Nacht einem anderen Mädchen hinterher. Mit Erfolg, denn Easton steht seinem großen Bruder Reed in puncto Unwiderstehlichkeit in nichts nach. Doch Easton langweilt sich schnell, ist immer auf der Suche nach dem nächsten Kick. 

Noch nie in meinem Leben habe ich ein Hörbuch abgebrochen. Ich hab nur Lobreden vom Buch gehört und dachte mir, okay du hast noch Guthaben für Hörbücher, also höre dir das Hörbuch an. 
Ich bin entsetzt von dieser Geschichte, da Easton einfach nur ein gigantischer Vollidiot ist und nichts anderes.
Die Geschichte beginnt damit dass Easton von seiner Schule erzählt und das Schüler-Lehrerinnen Beziehungen verboten sind. Das erste was Easton macht, er verführt seine Mathelehrerin obwohl er genau das nicht soll, auch als sie sagt sie kann ihren Job dadurch verlieren. Doch sie erliegt ihm und macht es mit ihm im Unterrichtssaal nachdem die Schüler weg sind. Doch eine Schülerin scheint etwas mitbekommen haben und zwar die junge Hartley, die genau das Gegenteil von ihm ist. Hartley lässt sich nicht beeindrucken von Gideon, der anscheinend an ihr Gefallen findet. Statt Manieren zu zeigen benimmt er sich wie der letzte Arsch. Er betont noch lässig, dass er jedes attraktive Mädchen der Schule im Bett hatte, da fragt man sich… wird hier davon geredet Mädchen wie Trophäen zu sammeln? Geht’s noch? Und den Mädchen soll so etwas dämliches Gefallen? Wieso muss so eine Geschichte geschrieben werden und noch dazu als Jugendbuch zählen? Die Paper Reihe um Ella, hatte auch thematisch eine starke Protagonistin, die versucht diesen Haufen zu bändigen. Ella kommt auch vor und sie regiert inzwischen die Schule förmlich. Aber sie versucht Easton daran zu erinnern nichts dummes zu tun. Wenn niemand da ist, ist Alkohol sein einziger Rettungsweg um seinen Kopf zu reinigen und die Zweifel zu vergessen. Aber so kann man kein Mitleid für ihn empfinden. Genervt habe ich dann das Hörbuch nach 1/3 abgebrochen. Doch das tut er immer und immer wieder lässt er Sprüche ab, bei denen man sich neben ihn stellen will und am liebsten seine Weichteile mit den Füßen bearbeiten will. Einfach ein ungehobelter, unsympathischer Idiot, da kann selbst ein guter Sprecher, der hier wirklich vorhanden ist nichts retten. Also sorry ich verstehe nichts, wie man so etwas in den Himmel loben kann. 
ABGEBROCHEN, deshalb ohne Wertung

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Alles, was ich mir wünsche von Ina Taus & Maya Prudent | Rezension


Format: E-Book (only bisher)
Verlag: Impress 
Preis: 3,99€
Seiten 351
Alter ab 14 Jahren
ISBN 978-3-646-60371-2
Bewertung: 6 / 5 Diamanten

Eine Silvesterparty zur Volljährigkeit, das haben sich die zwölfjährige Amy Harper und der dreizehnjährige Even Holm einst im Kreise ihrer Freunde geschworen. Sechs Jahre später treffen sie sich alle im gemeinsamen Winterurlaub in Breckenridge wieder, um ihr Versprechen einzulösen. Amys Gefühle fahren Achterbahn, hat sie doch niemals aufgehört für Even zu schwärmen. Dieser ist wiederum mehr als erstaunt, als er die nun erwachsene Amy wiedersieht. Aus dem schlaksigen, unscheinbaren Mädchen von damals ist eine wunderhübsche Frau geworden. Kein Wunder, dass es dem Bad Boy von Tag zu Tag schwerer fällt, Amy zu ignorieren…

ICH LIEBE DIESES BUCH, endlich mal ein schöner winterlicher Romane, was ich da dieses Jahr schon für einen Mist hatte war ja krass.  Aber Ina Taus und Maya Prudent konnten mich wirklich begeistern.
In der Geschichte geht es um Amy und Even, die sich geschworen haben sobald sie 18 sind einen Urlaub gemeinsam mit ihren Freunden in einer Winterhütte  zu verbringen und das natürliche ohne Eltern und nach den Regeln der Clique mit einer alkoholhaltigen Silvesterparty.  Doch im Laufe der Jahre haben sich alle verändert. Gefühle spielten für Amy schon immer eine sehr große Rolle leider wurden ihre Gefühle bis dahin nie erwidert. Beim großen Widersehen sind alle erstaunt was aus den anderen geworden ist. Aus Evan wurde ein Bad Boy und aus Amy eine bezaubernde Schönheit. Doch hinter Evan steckt ein weicher Kern. Die Autorin Ina Taus hat mir Evan vor einer Weile so vorgestellt „Timo… du wirst ihn hassen.“ Und ich muss sagen ich mochte ihn, da man merkt, dass er sich nur verschließt aber in ihm selber ein Sturm der Gefühle Post. Auch wenn man ihm manchmal wirklich in den Podex treten könnte, begeistert Evan. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und war sehr neugierig um herauszufinden, wie er so wurde wie er ist. Aber auch die anderen Charaktere konnten mich wirklich überzeugen. Ganz besonders mochte ich Evans Schwester, da sie ihn so ein bisschen versucht. Was hier wirklich der Fall war, es kam winterliche Stimmung durch die Hüttenatmosphäre auf und das hat mich beeindruckt, wie viel in dieser Geschichte steckt. Man erwartet eine oberflächliche YA-Winter Story vom Cover her und was man bekommt ist eine tiefgründige, emotionale, meist auch sehr lustige Geschichte die süchtig macht.
Ich muss sagen ich hatte wirklich Angst wie ich durch das Buch komme, da ich ja Ina Taus bekannterweise verehre, aber noch nichts von Maya Prudent gelesen habe. Meine Sorgen waren unbedgründet beide Autorinnen haben einen fesselnden Schreibstil, der wie eine Droge wirkt. Man will und ehe man sich versieht, ist die winterliche Reise beendet. Ich hoffe es wird mehr geben von der Clique, Potenzial ist vorhanden. Das Cover ist einfach richtig schön, aber man erwartet da hinter nicht solche eine Tiefgründigkeit.
Einer der besten YA- Winterromane, die ich bisher je gelesen habe.

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Die Arroganz der Buchblogger

Eins stößt mir in letzter Zeit als Blogger und angehender Autor auf ….. 
und das ist einfach wie abgehoben manche Blogger in letzter Zeit sind. Sei es einfach, durch das ignorieren von kleineren Bloggern oder über Herumschubsen auf Buchmessen das geht so nicht. Das schöne ist, dass es vielen Bloggern nur noch ums Geld geht, was ich sehr schade finde. Ich blogge nicht um des Geldes Willen, habe auch nicht vor mich mit meinem Blog selbstständig zu machen. Nein ich blogge aus reiner Freude und mit meinem ganzen Herzblut. Einigen wiederum geht es nur darum Rezensionsexemplare zu bekommen, diese Blogs erkennt man eigentlich auch relativ schnell. Diese Entwicklung finde ich unglaublich traurig, genauso das Agenturen entstehen um Bücher zu vermarkten indem eine Blogtour organisiert wird. Diese Blogger, die bei solchen Agenturen sind, halten sich offenbar für was besseres und sind sich zu Schade um Blogtouren von Selfpublishern zu unterstützen, die man selbst auf die Beine stellt. Und nun zum Punkt… Einige Blogger meinen Selfpublishing Bücher sind keine Qualität, diese Einstellung finde ich als Frechheit.Selbst für E-Books sind sich manche Blogger zu schade, sie verlangen die Printexemplare. Vielen ist nichtmal bewusst, wie teuer das einen SP-Autor kommt, Print-Rezensionsexemplare zu verteilen. Manche Blogger vergessen in ihrer Arroganz, dass sie nicht immer ihre extravaganten Wünsche erfüllt bekommen. Genauso Kleinverlage werden überschüttet mich Anfragen, wie ich mitbekommen habe. In meinen Augen muss man kleinere Verlage durch Käufe unterstützen und nicht durch Rezensionsexemplare abgreifen.
Wieso schließen wir Blogger uns nicht zusammen und unterstützen SPler sobald wir angeschrieben werden. Wieso muss man horrende Summen für Marketing verlangen, wenn wir gemeinsam arbeiten können. Denn ganz ehrlich diese Blogtouren verfolgen ein 0815 Schema, Autoreninterview, Protavorstellung, Ein Spezialthema und dann Gewinnspielauslosung. Ich bsp antworte auf jede Nachricht und jede Anfrage und ignoriere keine einzige, außer man schickt mir nur einen Amazonlink. Blogger führen sich wie die absolute Spitze der Nahrungskette auf, dabei sind wir Blogger genauso Menschen. Nur das wir uns halt mehr mit Literatur beschäftigen als andere. 

Dabei sollten wir diese Augenblicke gemeinsam genießen und mehr zusammenhalten ob Groß oder klein. Nur gemeinsam können wir ein Lichtermeer sein. Lasst uns die Reichweiten ignorieren, wenn wir eine Tour planen. Mir hat letztens ein Verlag gesagt, die Reichweite ist egal es geht um die Person. Lasst uns eine Gruppe sein und uns nicht in Zig untere Gruppe splitten, wie man es auf der Buchmesse gesehen hat. Manche ich nenne sie mal High-Blogger haben kleinere ignoriert, als sie gefragt wurden. Andere Blogger fangen schon an Autogramme zu verteilen, wo ich mich gerade frage… äh hallo? Ein Shawn Mendes, oder ein Lukas Rieger haben vielleicht das Recht Autogramme zu schreiben, aber wofür brauchen Buchblogger neben Visitenkarten noch riesige Autogrammkarten.
 Blogger stellen sich oft als perfekt und makellos da, aber das ist kein Mensch. Keiner ist Fehlerfrei. Und das ist überhaupt nicht schlimm. Seid so wie ihr seid. Lasst uns einander akzeptieren, egal welche Macken manche haben.

Ob man auf Bookstagram 26 000 Abonnenten hat oder wo anders, oder nur 100. Das ist scheiß egal! Wir sind eine Community und das hat jeder zu aktzeptieren!

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Das Auge von Licentia von Deana Zinßmeister | Rezension

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Arena (8. September 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Bewertung: 5/5 Diamanten
  • ISBN-13: 978-3401603506
Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …
Genial, eine so geile Grundidee, die fantastisch umgesetzt wurde.
In einer Mittelaltersiedlung names Licentia lebt Jonata mit ihrer Familie in Zustände die dem Mittelalter entsprechen dürften. Unsere Segnungen der Moderne existieren zwar, aber Jonata weiß rein gar nichts davon. Auch nicht, dass sie Teil einer Unterhaltungsshow ist. Im Wald trifft sie als sie das erste Mal auf die Jagd darf, dann auf Tristan vom anderen Clan. Licentia existiert erst seit einem Jahrzehnt, es ist wirklich alles sehr geheimnisvoll und man wusste als Leser wirklich nicht was einen erwartet. Hier war in meinen Augen nichts vorhersehbar. Stattdessen wurde man bestens unterhalten.
Man merkt einfach wie perfekt das ganze recherchiert ist, denn während des Lesens kommt ein Feeling auf, das das ganze sehr realistisch rüberkommt. Diese Geschichte lässt sich in keine Schublade packen. Als ich das erste Mal den Klappentext las, dachte ich … das dürfte was ähnliches wie Panem sein. Da habe ich mich definitiv geirrt. Denn hinter dem ganzen steckt eine wahnsinnig spannende Geschichte, die einen nicht mehr loslässt. Ich denke, jeder muss selbst schauen ob diese ganz eigene Richtung etwas für einen ist. Das Ende war dann wirklich schockierend und einfach nur genial. Ich will mehr!
Deana Zinßmeister kennt man normalerweise nur aus der Abteilung „Historische Romane“, deswegen merkt man ganz klar, dass sie eine sehr erfahrene Autorin ist. Ihr Schreibstil ist absolut flüssig, man fliegt wirklich durch die Seiten. Das Cover fällt einem direkt ins Auge allein durch die Lackierung und die Grüntöne. 
Dieses Buch lässt sich in keine Schublade stecken…. Einfach großartig.

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Sternenscherben von Theresa Kuba | Drachenmond

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Drachenmond-Verlag; Auflage: 1. Auflage 2017 (12. Oktober 2017)
  • Bewertung: 2 / 5 Diamanten
  • ISBN-13: 978-3959911542
  • Kaufempfehlung: Nein



Mein Name ist Nora Stars und ich gehöre zur Elite des perfekten Systems. Unter meiner Haut sitzt ein Chip, der verhindert, dass ich eine der letzten Städte der Erde verlasse, denn außerhalb leben die Outsider. Wertlose Menschen, die ohne den Schutz der Stadt wahnsinnig wurden. 
Ausgebildet zur Kämpferin, werde ich alles für das System tun. Aber ich bin anders, denn mein Haar ist nicht blond wie das der meisten Privilegierten, es ist pechschwarz. Und obwohl alle meine Erinnerungen vor meinem 18. Lebensjahr gelöscht wurden, erscheinen in meinen Träumen Bilder aus einem längst vergangenen Leben – einem Leben außerhalb der Stadt. 

Als ich eines Abends ein paar Neuerscheinungen durchging fiel mir direkt Sternenscherben auf. Leider bin ich von der Umsetzung entsetzt, denn die Grundidee ist sehr gut. 
Die Geschichte handelt von Nora, die in einem System lebt, dass sie nicht verlassen darf. Um einen Ausbruch zu verhindern hat sie unter ihrer Haut einen Chip. Nora ist anders , denn sticht mit ihrem schwarzen Haar heraus dazu sieht sie in ihren Träumen noch das Leben außerhalb des Systems.
Das ganze spielt weit in der Zukunft ist aber ein eher unrealistisches Szenario muss ich sagen. Die Menschen werden nach ihrem Wert für das System eingeteilt was durchaus irgendwann mal passieren könnte. Die Menschen müssen streng nach dem System arbeiten, es fehlt in der ganzen Geschichte an Emotionen, stattdessen wurde das System sehr nah erklärt, aber ich finde auch da hätte man noch mehr rausholen können. Natürlich ist das ganze sehr klischeehaft aufgebaut. Erklärung des  System gefolgt von einem Gutaussehender Jungen und schließlich ein heftiges Ende, diesen Aufbau kennt man schon von anderen Büchern aus dem Verlag. Leider fehlt so die Zeit für Ausarbeitungen und Tiefgang. Mir scheint als habe die Autorin den Anfang und den Schluss genau geplant und im Mittelteil einfach drauflos geschrieben. Mir fehlt in der Mitte ein genaues Konzept. Ich vermisse hier einen roten Faden. 
Nora war mir zu keinem Zeitpunkt irgendwie sympathisch, sie hätte sterben können es wäre mir egal gewesen. Der Schreibstil ist ganz in Ordnung, rettet aber das Buch in meinen Augen nicht mehr.
Zum Preisleistungsverhältnis lässt sich hier sagen, das das Taschenbuch mit 240 Seiten für diesen Preis eine absolute Frechheit ist. Ich selbst habe mir aus diesem Grund das E-Book mir zugelegt.
Mir kommt es so vor als bezahlt man als Leser das Buchcover, denn das ist so ziemlich das Beste am Buch. 
Eine gute Grundidee und ein schönes Cover, man hätte soviel mehr aus diesem Buch herrausholen können.
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Kiss me in Paris von Catherine Rider | Rezension

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: cbt (2. Oktober 2017)
  • Bewertung: 2 von 5 Diamanten
  • Reihe: Ja, unabhängig von einander lesbar
  • ISBN-13: 978-3570164785
»Je t’aime« klingt schöner in Paris!

New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen …
Seufz ich dachte schlimmer als Kiss me in New York geht es nimmer… da habe ich mich wohl getäuscht. 
Dieses Mal begleiten wir Serena, die eine Reise nach Paris zusammen mit ihrer Schwester geplant hat. Doch die Schwester düst mit einem Typen in den Süden ab und Serena bleibt allein zurück. Äh ja Serena will aber unbedingt ihren Willen durchsetzen und deswegen muss der Kumpel Jean-Luc, der Flamme die nach Madrid weg ist ,zusammen mit Serena die Tour durch Paris machen, die damals ihre Eltern gemacht haben. Dabei merkt man deutlich, beide ticken vollkommen unterschiedlich.
Beide Protagonisten gingen mir wirklich die ganze Zeit furchtbar auf die Nerven,  Serena ware unsympathisch und man konnte sich nicht mit ihr anfreunden. Allein Jean-Lucs Freundlichkeit zu Beging , hätte ein Lichtblick sein können. Er ist stets besorgt alles richtig zu machen. Aber Serena benimmt sich ständig wie eine Diva.  Das Buch soll weihnachtliche Atmosphäre aufbringen. Leider war dies nicht der Fall, obwohl ich es sogar am Kaminfeuer gelesen habe. Stattdessen ließ mich auch das Setting, obwohl es sonst mein Lieblingssetting ist, kalt. Mir fehlte es an der genauen Ausarbeitung. Manchmal war mir die Reisezeit bsp von Eiffelturm zu Sacre-Coer unrealistisch. Es ist kurz vor Weihnachten, da sollte auf der Champs-Elysee kein Durchkommen sein. Seufz nun ja. Der Schreibstil war nicht ganz flüssig, mir kommt es vor als hätten das Buch keine erfahrenen Autoren geschrieben, im allgemeinen liest es sich wie ein Debütroman dabei haben die Autoren doch schon offenbar 4 Bücher geschrieben. Wirklich seltsam.
Das Cover ist das einzige schöne an dem Buch muss man sagen. Für das versuchte Setting und das Cover vergebe ich insgesamt Zwei Diamanten. 
Wer seichte Romane mag, die versuchen , Parisstimmung aufkommen zu lassen, dem wird dieses Buch vielleicht gefallen. 

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[MESSEBERICHT] FRANKFURTER BUCHMESSE 2017 – Tag 1+2

Die Frankfurter Buchmesse ist schon wieder vorbei und ich habe sie genossen, denn dieses Jahr war einfach nun ja fast alles perfekt. Gab natürlich ein paar Blogger, die meinten sie müssen sich wie Diven aufführen. Aber, das kennt man natürlich. 




                       D O N N E R S T A G 

Mein Tag startete grausam, denn als ich an meiner Unterkunft ankam, existierte die Besitzerin und die angegebene Hausnummer überhaupt nicht. Schade, aber das sollte sich wirklich als Horror am Abend herrausstellen. So reiste ich mit einem 20-30kg Gepäck mit den ÖPNV zur FBM. Nachdem ich das Horrorgewicht abgelegt hatte, bin ich direkt zu meinem ersten Termin gehetzt, den ich gerade noch so erreicht habe. Leider habe ich so die Signierstunde von Mark-Uwe Kling verpasst -.-


Natürlich kam auch direkt, das Neueste Buch von Fanny Bechert mit. Countdown to Noah – Unter Bestien
Natürlich bin ich eine Weile am Stand geblieben und ich muss sagen, es war einer meiner Lieblingsstände auf der FBM, denn jeder ist absolut herzlich und viele wissen ja, dass mir der Verlag sehr am Herzen liegt. Anschließend hatte ich einen Termin beim Magellan Verlag, hier wurden mir zahlreiche Neuheiten für 2018 vorgestellt und diese lösen definitiv hier eine Veränderung aus. Ich sag nur soviel, einige Kinderbücher klingen einfach großartig sodass ich ab 2018 auch Kinderbücher rezensiere.
Danach ging es zum Arena Verlag, dort lernt ich endlich die liebe Verena Rehagel persönlich kennen.
 Sie hat mir das wunderbare Frühjahrsprogramm des Arena Verlags vorgestellt und holy da kommen richtig gute Bücher. Dann wurde ich direkt als Versuchskaninchen benutzt und machte bei der Arena Aktion #Zungeraus mit. Dabach habe ich mir die verschiedenen Verlagsstände angeschaut bin dann aber eine Weile wieder beim Sternensand Verlag geblieben. Am Laufe des Nachmittags hatte ich ein Interview mit der lieben Verlegerin vom Sternensand Verlag.
 Anschließend ging es zum Hanser Bloggertreffen, dort habe ich erstmal ein Bierchen mit Martin Schäuble (Nein nicht mit Wolfgang verwandt) getrunken. Es hat riesigen Spaß gemacht, sich mit ihm über sein geniales Buch Endland zu unterhalten. Danach erfuhr ich das die Autorin von Wunder auf der Messe sei, schnell ist Frau Hassiepen mit mir zu dtv geeilt und hat sich auf die Suche gemacht. Leider hatte ich keinen Erfolg, habe aber immerhin Stefanie Broller von dtv kennengelernt. 
Danach ging es in die Horrorwohnung, ein absoluter Alptraum der mit ordentlichen Rückenschmerzen endete.
F R E I T A G 

Der Freitag begang mit dem Bloggertreffen bei Knaur. Der Fokus der Veranstaltung lag auf Fantasy. Deshalb waren auch drei bekannte Fantasyautoren anwesend Liza Grimm, die ihr Buch vorstellte welches im Frühjahr erscheint.
 Mona Kasten deren Buch Coldworth City erst erschienen ist und natürlich Fantasyurgestein Markus Heitz. Es war ein sehr amüsantes Bloggertreffen und jede Neuerscheinung klang besser als die vorherige. Leider muss ich hierzu noch schweigen außer das Liza Grimm aka Jennifer Jäger ein sehr geniales Fantasybuch rausbringen wird. Eins kann ich aber sagen OMG DIESE MUFFINS SIND EIN TRAUM LIEBES DROEMER KNAUR TEAM. Bitte liefert diese Lebenslang an mich. Danach habe ich mich direkt an die Fersen von Mona Kasten geheftet, denn sie war mein nächster Termin.
Droemer Knaur: „Wann ist dein nächster Termin“
Mona: Der läuft schon neben mir 
Das Interview mit der lieben Mona war äußerst interessant und ihr werdet es hier bald bald zu lesen bekommen zusammen mit meiner Rezension zu Coldworth City. Der Kaffee war übrigens exellent und Mona hat auf Instagram den Katzenfilter entdeckt. 
Anschließend hatte ich ein kurzes Meet&Greet mit Verena Zinßmeister am ARENA Verlag stand, eine sehr sehr sympathische Autorin muss ich sagen. Zu ihrem Buch „Das Auge von Licentia“ gibt es auch bald eine Aktion. Danach bin ich direkt wieder in Halle 3.1 hoch gehetzt, denn es stand wieder ein Interview bevor… diesesmal mit dem Geburtstagskind des Tages…. DEM MEISTER DES WAHNS…. SEBASTIAN FITZEK. Zu dem Interview muss ich sagen, warum hatte ich eigentlich so sehr Angst? Er ist sehr freundlich und hatte sehr amüsante Antworten 😀 Die gibts auch bald 😀 Denn in 8 Tagen erscheint FLUGANGST 7A.
 Danach bin ich so durch die Halle 3.0 gelaufen und habe rein durch Zufall ein Paar Autoren getroffen. Doch zuerst habe ich meinen Monsterkoffer beim Arena Verlag gelagert. Dieses Gepäck bleibt dem Onlineteam im Gedächtnis, da bin ich mir sicher 😀 
BEI CARLSEN saß da einfach BECKY ALBERTALLI ich habe mich erst nicht getraut und habe dann Michael von @_MicBook_ vorgeschickt, nach einer Weile habe ich mich dann auch zu ihr getraut. Sie ist so lieb und hach ich könnte ganz Schwärmbeiträge über sie als Person schreiben,  deswegen weiter im Text.
Um die Ecke herum fand ich dann die großartige Sandra Regnier und das coolste… sie kannte sogar meinen Blognamen. Heiliges Bücherregal ich musste cool bleiben. Geschafft wobei ich innerlich mal wieder kurz davor war in Ohnmacht zu fallen. Ich liebe ihre Lilienreihe, zu meiner Schande habe ich die PAN-Reihe noch nicht gelesen. Am Nachbarsstand traf ich dann wie alle Jahre wieder Ursula Poznanski 😀 Eine wirklich liebe Autorin. Ich liebe ihre Bücher seit EREBOS!
Als ich zwischendrinne kurz auf Insta die Storys gecheckt habe, habe ich direkt die nächsten zwei Autoren lokalisiert und machte mich direkt an die Verfolgung und ja ich wollte beide auf jeden jeden Fall treffen. Also hetzte ich los und startete den Helikopter und flog zum Bastei Lübbe Stand (okay in meiner Fantasie“ zu Laura Kneidl und Bianca Iosivoni. Laura hatte ihren neuen Roman in der Hand zu dem Benne Schröder folgendes sagt:“Das schönste Cover seit 2000 Jahren
Anschließend ging es dann zum Arena Meet&Greet in der Innenstadt, hierfür ein ganz besonderes Dankeschön an die Mitarbeiter des Online-Teams. Sie trugen mein Gepäck mit mir ins Cafe. Zwischendrinne erblickte ich noch die liebe Karla Paul. Dann ging es weiter ins Cafe.
Im Cafe gab es neben zahlreichen Macarons auch ganz zauberhafte Autoren und Blogger. Unter anderem Benni von Listen, Mela von Mela Books   Kathrin Lange, Antje Babendererde und Fabiola Nonn. Es war ein sehr interessanter Austausch und danach ging es für mich endlich ins Hotel. 

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Rezensionen

Illuminae von Amie Kaufmann & Jay Kristoff | Rezension

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (13. Oktober 2017)
  • Bewertung: 3/5 Diamanten
  • ISBN-13: 978-3423761833
  • Preis: 19,99€

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.
Durch die Marketingaktion wurde ich wirklich wahnsinnig heiß auf dieses Buch gemacht und war froh als ich schon im Sommer das Buch bekam. Leider bin ich nun doppelt enttäuscht. 
Die Geschichte beginnt davon das Kady Fragen beantwortet, was geschehen ist. Ezra tut das selbe und völlig überraschend wechseln sich die beiden ab. Sie sind beiden auf unterschiedlichen Raumschiffen gelandet nachdem ihr Heimatplanet angegriffen wurde. Leider hätte ich Ezra direkt als er das erste Mal das Wort ergriff den Kopf abreisen können und anschließend damit auf einem anderen Planeten damit Fußball spielen. Kady ist auch nicht besonders sympathisch. Generell hat man hier beim Lesen zahlreiche Probleme. Alles ist oberflächlich, man hat keine Innensicht bei den Figuren, was mich wahnsinnig gestört hat. Keinerlei Gefühle sonstiges waren direkt erkennbar. Das Buch besteht aus Protokollen, Bildern und ist wirklich wie eine Akte aufgebaut. Eine wirklich coole Idee, aber nicht romantauglich. Denn hier fehlt der Lesefluss, während man schon dauernd wechselnde Perspektiven hat und man wirklich keinen Prota so richtig kennt, und dann noch von Bildern oder gar Beiträgen á la Wikipedia überflutet wird, kommt man mit diesem Buch nicht voran. Der Anfang ist noch relativ okay, aber der Mittelteil ist einfach mies und vor allem zäh. Am Liebsten hätte ich das Buch einfach abgebrochen, aber ich wollte durchhalten und habe es auch getan. Ich fand die Funktion von AIDAN wahnsinnig interessant aber es ist nichts neues. Ich wurde hier sehr an den Film Eagle Eye erinnert. Die Künstliche Intelligenz wird alles vernichten, das Prinzip kennt man ja schon. An sich muss man sich darauf einstellen, das man verwirrt sein wird. Wie gesagt es fehlt an vielem durch die Darstellungsform. Mein Fall ist es leider leider nicht gewesen. So richtig einen Schreibstil kann man hier auch nicht beschreiben. Die Aufmachung des Buches ist natürlich Top, allerdings geht der Schutzumschlag der schnell kaputt, was sehr sehr schade ist. Einige Details sind wirklich gut erklärt. Technisch ist das Buch absolut logisch, emotional leider nun ja, das fehlt mir komplett.
Inhalt: 7/10 (Emotionen fehlen, Massive Längen, Unsympathische Protagonisten)
Stil : 4/10 (Komplett fehlender Lesefluss)
Cover: 5/5
= 16/25=  64% = befriedigend = Note 3 
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BUCHELEGANZ WIRD 2| RUBIKON AUDIO VERLAG |Mit Gewinnspiel

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Kennt ihr das? Ihr macht irgendwas, wollt aber lieber lesen. Bsp Bügeln , Aufräumen (Äh ja wer das von mir erwartet, der hat einen Knall)
Jedenfalls gibt es eine Alternative und du heißt einfach ein Hörbuch hören. Besonders Mark Bremer hat es mir schmackhaft gemacht. Seine Stimme macht süchtig und deswegen habe ich ihn heute zum Interview gebeten (mal wieder ^^), Hallo Mark^^

Timo: Hörbücher werden immer beliebter, wie erklärst du dir den Übergang von schweren Buch zum Hörbuch?
Mark: Hörbücher haben sich seit Jahren auf dem Markt als eigenständiges Medium etabliert. Die Stückzahlen sind, im Gegensatz zum Buch, verhältnismäßig überschaubar, aber mit klarem Trend nach oben. Die Mobilität hat dem ganzen einen Schub gegeben. CDs kann man prima im Auto hören und per Smartphone lassen sich Hörbücher überall mit hinnehmen. Das erhöht die Gelegenheiten, in denen man spannende Geschichten hören kann. Außerdem eröffnet das Hörbuch auch demjenigen eine neue Welt, der nicht gerne selbst liest. Ich würde das aber nicht als Übergang sehen, sondern als schönes Miteinander. Immerhin würde es ohne Bücher keine Hörbücher geben. 




Timo:  Wie stehst du gegenüber Audible als Hörbuchanbieter?
Mark: Fest steht: Wir können nicht ohne einander. Audible ist mit Abstand das führende Portal für Hörbuch-Downloads. Darin liegt aber auch das Spannungsverhältnis – durch das quasi Monopol können Bedingungen an die Verleger gestellt werden, die uns Bauchschmerzen bereiten. Es bleibt einfach zu wenig hängen, und es ist schwer zu diesen Konditionen gute Hörbücher anzubieten. Hier wäre ein Markt mit
mehr Wettbewerb sicher heilsam aber der Zug ist wohl abgefahren. Helfen könnte hier eine Allianz der Hörbuchverlage, die sich gemeinsam für Ihr Medium stark machen.
Das geht nur gemeinsam.


Timo: Deine Stimme kennt ganz Deutschland wie bist du auf die Idee gekommen Rubikon Audio zu gründen ?
Mark: Wir arbeiten nun schon lange als Sprecher für Auftraggeber aus allen Medienbereichen. Von Dokumentationen, Hörspielen, PC Spielen, Synchronisationen und Hörbüchern. Gerade bei den Hörbüchern wollten Uta und ich auch inhaltlich mehr Einfluss nehmen. Wir lieben dieses Format und sind selbst sehr aktiver Hörer. So war es nur konsequent einen Verlag zu gründen.


Timo:  Welches Hörbuch aus dem Gesamtprogramm ist dein Liebstes?
Mark: Immer das Aktuelle! Im Ernst, diese Frage kann ich eigentlich nicht beantworten. Für jede Geschichte haben wir uns bewusst entschieden und stehen voll dahinter. Auch wenn das Programm sehr unterschiedlich ist, hat doch jedes Hörbuch etwas, was es für uns besonders macht. 


Timo:  Welches Buch ist dein Lieblingsbuch?
Mark: Wir lieben alle unsere „Kinder“.


Timo: Wie verbringst du deine Freizeit?
Mark: Mit Lesen. Scherzhaft sage ich immer, dass ich vor 20 Jahren aufgehört habe zu arbeiten. Weil ich das tue, was ich liebe. Gibt es etwas Schöneres?


Timo: Wie kommst du immer an die Geschichten bsp die Fabelmacht Chroniken? 
Mark: Wir bekommen von den Verlagen eine Übersicht über das geplante Programm. Das sehen wir uns dann genau durch und bestellen Leseproben von Geschichten, die zu uns passen könnten. Wenn diese auch noch den Lesetest bestehen, ist die Entscheidung schnell gefallen. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass es so viele tolle Geschichten gibt, die eine Hörbuchumsetzung verdient hätten. Da fällt die Auswahl oft schwer.


Timo:  Welches Buch ist dein Lieblingsbuch ?
Mark: Das Buch, was mich über die Jahre am meisten begleitet hat, ist wohl „Herr der Ringe“. Habe ich mehrmals gelesen. Ein Lieblingsbuch habe ich aber nicht, weil es so viele tolle Geschichten gibt. Vielmehr begleiten mich Schriftsteller mit ihrem Stil und ihrer Biografie. Einer ist mit Sicherheit Steven King, der mich schon sehr früh fasziniert hat. Aber auch Andreas Eschbach, Harlan Coban oder Thomas Thiemeyer.


Timo: Hast du ein Motto?


Mark: Immer fröhlich bleiben! 


Timo:  Wie empfindest du die Zusammenarbeit mit Bloggern, die immer mehr zu Hörbüchern neigen?
Mark: Blogger sind für und als Verlag die wichtigsten Partner. Es ist toll, auf begeisterte Menschen zu treffen, die dieselbe Leidenschaft teilen. Außerdem bekommen wir von Ihnen ein direktes und ehrliches Feedback. Darauf wollen wir nicht mehr verzichten. Darüber hinaus ist dies auch eine wichtige Entscheidungshilfe für Interessierte, welches Hörbuch demnächst auf dem persönlichen Wunschzettel landen soll.

Timo:  Wie empfindest du den Wandel des Buchmarktes, fällt dir was bei den Hörbüchern auf. Sind es immer Geschichten die unsere Gesellschaft widerspiegeln?
Mark: Das ist schon bemerkenswert. Einerseits hört man, dass immer weniger Menschen lesen. Andererseits gibt es ganz viele Menschen, die sich stark zu Büchern hingezogen fühlen und auch den Mut haben, selbst zu schreiben und ihre Geschichten zu veröffentlichen. Vielleicht mag das auch eine eingeschränkte Wahrnehmung sein, weil wir uns viel mit dem Thema beschäftigen aber insgesamt habe ich schon das Gefühl, das gute Geschichten mit tollen Protagonisten nicht aus der Mode kommen. Apropos Mode: Natürlich gibt es immer wieder Sympathie-Wellen, die ein bestimmtes Genre erfasst. Dystopien ebben etwas ab, dafür rückt das SyFy Theme wieder mehr in den Vordergrund mit Blick auf ferne Welten. Bei den Jugendlichen ist Fantasie natürlich ein Thema in Verbindung mit einer schönen Liebesgeschichte. Ich könnte mir vorstellen, dass Horror wieder verstärkt kommen wird.
Aber für uns mit dem Schwerpunkt als Kinder- und Jugendhörbuchverlag ist das kein Thema. Der Erfolg der Hörbücher ist unmittelbar mit dem Erfolg des entsprechende Buches verbunden und so halten wir einfach weiter Ausschau nach guten Geschichten, die uns in ihren Bann ziehen.

Und um euch auf seine Stimme scharf zu machen, habe ich ein geniales Hörbuch für euch gekauft!


Ich bin wirklich sehr überrascht von dieser Geschichte. In meinen Augen ein echts Sci-Fi Highlight.
Allerdings muss ich vorher sagen, dass ihr euch etwas mit dem Thema „China“ auskennen solltet.
Das ganze ist hochwissenschaflich und man muss sich wirklich konzentrieren um mitzukommen. Aber es lohnt sich wirklich. Die Spannung der Geschichte baut sich eher langsam auf, sodass es zwischendrinn ein paar längere Momente gibt, aber die sind auch wunderschön, da alles mit Metaphern erklärt wird.  Mit der Zeit bekommt man immer mehr neue Infos dazu.Eine Sache hat mich an dem ganzen irgendwie gestört, die Charaktere waren mir zu emotionslos, an manchen Stellen kamen sie nicht sehr glaubhaft rüber.  Ich bin unglaublich gespannt auf den zweiten Band, der aber leider erst 2018 erscheinen wird.
Nun kommen wir zu dem grandiosen Sprecher, der das ganze vertont hat. Mark Bremer hat es wieder geschafft, mich mit seiner Stimme in den Bann zu ziehen. Seine Stimme ist angenehm und man bekommt nie die Lust auf „PAUSE“ oder gar „STOP“ zu drücken.Er schafft es einen durch den schwierigen ersten Part zu bringen 😀 Top Leistung von meinem Lieblingssprecher!
Welches Hörbuch habt ihr zuletzt gehört? Antwortet mir hier oder auf einem Social-Media-Channel eurer Wahl unter dem #Bucheleganzwird2

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 15.10.2017 bis zum 28.10.2017 20:00Uhr.  Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer aus Deutschland online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen. Teilnehmer unter 14 Jahren benötigen die schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigen. Falls ihr keine Möglichkeit habt hier zu kommentieren, schreibt eine Mail an timo.bucheleganz@gmail.com. Im Falle des Gewinnes, werde ich euch kontaktieren. Bitte antwortet innerhalb von 12 Stunden.